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Vorschau Aktive HSG Preagberg - Saison 2019/20 - TEIL I: DAMEN

Eine ereignisreiche Saison 2018/19 liegt hinter der HSG Preagberg. Mit der Saison 2019/20 steht die HSG vor ihrer fünften und bis dato vielleicht stärksten Saison. Mit 5 (!!) Mannschaften im Aktivenbereich und 9 Teams die in der Jugend auf Punktejagd gehen, ist man mehr als gut aufgestellt. Hier wollen wir, kurz vor Rundenbeginn, eine kleine Vorschau in den Aktivenbereich geben. Hier zuerst Teil I : Die Damen der HSG Preagberg

Mit 2 x Damen und 3 x Herren geht die HSG Preagberg, wie schon im Premierenjahr, mit 5 Teams im Aktivenbereich in die kommende Punktrunde. Nicht nur für die Spielplaner eine ambitionierte Aufgabe. Was hat sich bei den Teams getan seit der letzten Saison:

 

Damen I - Mit neuen Kräften zu alter Stärke.

 

Das Jahr 1 nach Trainer Torsten Weber war alles andere als leicht für die Damen I. Nicht nur der Trainer, der im Jahr zuvor einen sensationellen dritten Platz in der BOL erreichen konnte, verließ das Team - auch einige Stammkräfte aus dieser Saison beendeten ihre Laufbahn und standen der Mannschaft nicht mehr zur Verfügung.
Mit Daniel Porebska sollte, mit einem noch jungen Trainer, ein Neuanfang gestartet werden. Leider gestaltete sich diese neu formierte Kombination als nicht so harmonisch, wie vom Vorstand erhofft. Resultat war eine vorzeitige Trennung noch in der Hinrunde. Mit der Übernahme von Dennis Weih und Katrin Müller wurde der Negativtrend zumindest gestoppt - der am Saisonende erreichte 8. Tabellenplatz spiegelte allerdings noch nicht die wahre Leistungsfähigkeit der Mannschaft, wieder.

Für die kommende Runde hat man sich also einiges an Wiedergutmachung auf die Fahne geschrieben. Die Zusammenarbeit mit Dennis Weih wurde verlängert und der in der Vorsaison zahlenmäßig geschwächte Kader mit Neuzugängen verstärkt. Während mit Chrissi Weishaar und Sybille Göhlich zwei erfahrene Kräfte aus der Reserve in die erste Mannschaft drängen, unterstützen auch drei externe Verstärkungen das diesjährige Weih-Team. Mit Anna Walper und Rebekka Müller (beide HSG Maintal) und Anne-Kathrin Rauch (HSG Nieder-Roden II) konnten alle vakanten Positionen, die Ende der letzten Runde identifiziert wurden, mehr als gut besetzt werden. Neben den 3 externen Zugängen, kann mit Tina Glückschalt eine weitere starke Kraft aus der Handballpause wieder im Kreise der Mannschaft begrüßt werden.

In der Vorbereitung konnte der Teamgeist mit mehreren Teamevents gestärkt werden und die wieder zurückgefundene Gemeinschaft macht Hoffnung auf eine erfolgreiche anstehende Runde. Das Team um Kapitänin Jacqui Suske hat sich zum Ziel gesetzt unter die ersten 4 Plätze zu kommen.

 

Hier eine kurze Vorstellung der Neu-Preagbergerinnen:

 

Anne-Kathrin Rauch:

Alter: 23 Jahre

Bisherige Vereine: HSG Eppertshausen/Münster, SKG Roßdorf, HSG Rodau Nieder-Roden

Warum HSG Preagberg: Neue Herausforderung, Motivation und Spaßfaktor der Mannschaft

Stärken/Fähigkeiten: Das soll jeder selbst beurteilen ;-)

Position: Kreis

Beruf: Lehramt Studium (Mathe / Religion)

Beschreibe dich in 3 Worten: Verrückt, laut, humorvoll

Rebekka Müller

Alter: süße 26 Jahre

Bisherige Vereine: HSG Maintal

Warum HSG Preagberg: Lustige Truppe die viel Spaß macht, dazu ein hohes Potential hat. Dazu eine höhere Spielklasse. Hier hat man die richtige Einstellung zum Sport, zudem gibt es Bier nach dem Training ;-)

Stärken/Fähigkeiten: Motivator und Kämpfer, Optimist, großes Durchsetzungsvermögen

Position: am liebsten Linksaußen oder Rückraumlinks

Beruf: arbeite bei einem internationalen Broker im Anlagen- und Maschinenbau

Beschreibe dich in 3 Worten:  herzlich, fröhlich, aufmerksam

 Anna Walper

Alter: 26 Jahre

Bisherige Vereine: HSG Maintal

Warum HSG Preagberg: Neue Herausforderung und ein cooles Team

Stärken/Fähigkeiten: Motivation und ZielstrebigkeitPosition: Tor

Beruf: Ausbildung zur Steuerfachangestelltin

Beschreibe dich in 3 Worten: entscheidungsscheu, wissbegierig, bequem

 

 

 Damen II - Mit zweiter Chance zum Neustart

Die Damen II hat eine doch sehr ernüchternde Runde hinter sich. Mit nur 2 gewonnenen Spielen war man eigentlich der verdiente Absteiger in die B-Klasse. Der Sprung von der B- in die A-Klasse, gepaart mit einem Personal-Karussell, das von vielen Verletzungen, Abgängen und unzuverlässigen Trainingsbeteiligungen geprägt war, waren zu schwerwiegend für das Team und man musste derbe Niederlagen über sich ergehen lassen. Dennoch wird man in kommenden Runde wieder in der A-Klasse an den Start gehen. Da die HSG Dreieich mit dem HSV Götzenhain fusioniert hat, gab es keinen sportlichen Absteiger in der A-Klasse und es wird den Damen II ermöglicht, es ein zweites Mal in der A-Klasse zu spielen.

Für diesen zweiten Versuch zeigt sich die Mannschaft in einem mehr oder weniger neuen Gesicht. Nach einigen Karriereenden bei der „Alten Garde“ und durch das Hochziehen der etablierten Kräfte Chrissi und Pilly in die „Erste“, haben die Damen II zum großen Teil das Projekt „Jugend forscht“ ausgerufen. Einige junge talentierte Spielerinnen, die bisher nur sporadisch zu Einsätzen im Aktivenbereich kamen, sollen nun in den Hauptrollen die Geschicke bei den Damen II lenken. Da sich der größte Teil aus der gemeinsam verbrachten Jugendphase kennt, stimmt zumindest schon mal die Harmonie im Team. Auf der Torwartposition mit Sandra und Jutta und mit der aus der Ersten gekommenen Ronja, hat das Team auch genügend Erfahrung auf dem Spielfeld.

Dazu wurde aus „dem Trainer“ ein Trainerteam! Mit Andy König werden die Mädels nun von zwei Coaches betreut und es wird auch, im Gegensatz zu den letzten Jahren, zweimal die Woche trainiert. Diese Trainingsmöglichkeit wird durch die Mädels auch zum großen Teil mit guter Trainingsbeteiligung und viel Eifer genutzt. Von daher ist das Trainerteam optimistisch, dass am Ende der Runde auf dem Punktekonto eine bessere Habenseite als im letzten Jahr sein wird.

Trotz eines am Ende doch recht kleinen Kaders, bei dem auch schon klar ist, dass vereinzelte Spielerinnen im Rahmen ihrer Ausbildung zu einigen Spielen fehlen werden, wird man sehen, ob es für einen Klassenerhalt reicht.  Wichtig ist, dass sich die Spielerinnen entwickeln und nach der enttäuschenden letzte Runde wieder der Spaß am Handball zurückkehrt.