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Unglückliche Niederlage im Derby

Am Samstag, waren die Damen der HSG Preagberg zu Gast beim Nachbarn der HSG Hanau. Mit dem Meister der Vorsaison stellte sich den Auheimern wie immer ein Team vor das auch dieses Jahr in der oberen Tabellenhälfte mitspielen will und wird. Dementsprechend lautete das Motto „Wie holt man sich den Derbysieg“.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten und Unsicherheiten, gelang es den Gastgeberinnen bis zur vierten Minute eine zwei Tore Führung herauszuspielen. Wer jedoch ein Handballkenner ist, weiß, dass dies nichts bedeutet. In der Abwehr standen die Preagberinnen nun kompakter und konnten durch eine unüberwindbare Anna Walper im Tor das Spiel bis zur 11 Minute drehen und 3:5 in Führung gehen. Weiter mit viel Druck auf die Nahtstellen und Ballgewinnen mit schnellem Umschaltspiel, verlief das Spiel fließend über 5:6, 6:6 und 6:8, sodass die Gastgeberinnen  in der 17 Minute zu einer Auszeit gezwungen wurden.

Diese zeigte auch Früchte aus Sicht der HSG Hanau, denn die Preagberger fanden nicht mehr zurück ins Spiel. So wurde das Spiel binnen 10 Minuten von den Gastgeberinnen zu einer 13:11 Führung gedreht. Mit dem Spielstand ging es auch in die Halbzeitpause.

Halbzeit zwei begann direkt mit einer zwei Minutenstrafe für die Auheimer Damen, was bis dahin bereits die siebte progressive Strafe des Spiels war. Den Platz auf dem Spielfeld nutzten die Hanauerinnen aus und bauten die Führung auf drei Tore aus. Erst in der 38 Minute erwachte Preagberg wieder und erzielte das zweite Tore der Halbzeit. Doch wer glaubte, das das Spiel bereits in den Köpfen abgehakt war, täuschte sich. Es wurde nochmal spannend in der Main-Kinzig-Halle. Denn die Gäste der Perle am Main kämpften sich über 15:15, 20:16, 20:18 schließlich in der 52 Minute auf ein 20:20 heran. Viel dazu bei trug der freie Platz auf dem Feld, der durch das muntere verteilen des Schiedsrichters an zwei Minuten Strafen entstand. In der 56 Minute war Preagber dann sogar in doppelter Überzahl, doch konnte diese Situation nicht für sich nutzen. Leider vergab man vorne mehrere Torchancen und konnte in der 58 Minute auch nicht den zugesprochenen Siebenmeter zum 21:22 verwandeln,. Im Gegenzug verlor man den Ball durch einen technischen Fehler und  kassierte in letzter Minute einen Tempogegenstoß, der den Endstand 22:21 markierte.

 

Zusammenfassend ist zu sagen, dass man eine gute Abwehr inklusive Torwart stellte, jedoch vorne  zu viele Torchancen vergab. Die Köpfe lassen die preagberger Damen trotzdem nicht hängen, sondern wollen an diese Leistung gegen Langenselbold am kommenden Wochenende anknüpfen.

 

A.Walper, J.Kukla – J.Schomburg, R.Müller, J.Suske (6/1), A.Lindner (4), M.Lindner (2), T.Glückschalt (2), C.Born (4/2), A.Achtert (1), A.K.Rauch, D.Wich (2), Ch.Weishaar