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Souveräner Heimsieg der Preagberger Damen

Die Damen der HSG Preagberg empfingen am letzten Samstag die Damen des TV Langenselbold II. In den vorangegangenen Wochen kam es auf der Kommandobrücke zu einem Führungswechsel. Das Traineramt übernahmen Katrin Müller und Dennis Weih.

HSG Preagberg – TV Langenselbold II    31:23 (17:10)

Mit diesem neuen Impuls schien es so, als ob neue Kräfte in der Mannschaft freigesetzt wurden und die Mannschaft noch enger zusammenrückte. Bereits beim Warmmachen und in den ersten Minuten des Spiels spürte man, dass die Selbolder Damen die Punkte nicht aus der Krotzenburger Halle entführen werden. Zwar lief zu Beginn in der Abwehr noch nicht alles Rund, jedoch zeigte man von Beginn an ein sehr hohes Tempo in der Umschaltbewegung nach vorne. Hier waren es vor allem Tine Wostruha im Tor, welche einen schnellen Pass nach dem anderen nach vorne brachte, als auch Celine Born die Hauptnutzer dieser Pässe war, die sich auszeichneten. So ging es vom Spielstand von 5:5 auf 14:7. Das neue Abwehrsystem funktionierte in dieser Phase, gerade dank Tine Ullrich immer besser und man ließ kaum Gegentore zu. Doch nicht nur das Tempospiel zeigte sich als großer Trumpf, auch der Positionsangriff zeigte sich deutlich gestärkt. Durch viele Kreuzbewegungen, Torgefahr von allen Positionen und kluges mannschaftsdienliches Passspiel kam man immer wieder zum Torerfolg. Hier ist vor allem Mara Lindner zu erwähnen, die als gelernte Außenspielerin ein tolles Spiel am Kreis machte und bei all ihren Wurfmöglichkeiten, den Ball eiskalt im Tor versenkte. Zur Halbzeit stand es somit völlig verdient 17:10.

In der Kabine wurde an der ein oder andere Stellschraube nochmals gedreht und man wollte das Spiel nicht bereits jetzt schon als gewonnen ansehen.

Leider kam es in den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit zu einigen Unkonzentriertheiten in der Abwehr und zu Fehlwürfen im Angriff. Dies nutzte Langenselbold wiederum, auf 20:16 zu verkürzen. Wer nun dachte, das Spiel würde nun zur Zitterpartie werden, der hat sich getäuscht. Ohne ein Team-Timeout zu verwenden, berappelten sich die Preagberger Damen wieder auf ihre Stärken. So zeigten nun wieder die nötige Entschlossenheit in der Abwehr und im Abschluss, weshalb man sich wieder auf 23:16 absetzen konnte. In der letzten Viertelstunde wechselte das Trainerduo nach und nach alle auf der Bank gebliebenen Spieler ein und diese fügten sich ausgezeichnet ein. Als Beispiel hierfür dient Laura Kriegel, die nach ihrer Einwechslung 3 Tore erzielte. So konnte man das Spiel letztlich souverän für sich entscheiden.
Eine sehr gute Torhüterleistung, sehr attraktives Tempospiel und tolle Kombinationen im Positionsangriff brachten heute den Sieg für uns. Aber über allem steht wie unfassbar gut, der Zusammenhalt in dieser Mannschaft ist, sonst wäre so eine Spielweise gar nicht möglich.
Am nächsten Samstag, den 1.12.18, empfangen wir die Frauen der SG Hainburg zum Derby. Anwurf ist um 19.30 Uhr in den Großkrotzenburger Halle. Wir würden uns freuen wenn wir wieder so zahlreiche Unterstützung wie bei unserem Sieg gegen Langenselbold erhalten würden.

Spielverlauf: 3:3, 8:5, 14:7, 17:10 – 19:12, 20:16, 24:18, 27:20, 31:23

Zeitstrafen: 0 – 2

7m: 6/5 – 9/5

Es spielten: Wostruha (1.-54. Minute/16 Paraden), Kukla (54.-60. Minute/2 Paraden); Bauer, Suske (1), Ullrich, Lindner M. (6), Born (12/5), Lindner A. (2), Achtert (2), Kriegel (3), Wich (3), Zeizinger (2)