• Herren 1

Ein Spiel dauert bekanntlich 60 Minuten !

Nach zwei erfolgreich absolvierte Auswärtsspiele musste die Preagberger Mannschaft diesmal in Dietzenbach antreten.

Vom Tabellenstand eigentlich eine klare Angelegenheit, jedoch war man aus dem Vorjahr gewarnt.

Ähnlich zur vergangenen Saison standen im Kader der Gastgeber wieder ein paar Verstärkungen aus dem Kreise der ersten Mannschaft. Letztendlich keine Überraschung, wenn man bedenkt, dass Dietzenbach jeden Punkt zum Klassenverbleib benötigt.

Die Gäste aus Preagberg machten zunächst so weiter, wie sie in den vergangenen zwei Wochen aufgehört haben:
Vorne im Angriff wurde die offensive Abwehrreihe gekonnt ausgespielt und in der eigenen Abwehr stand man gewohnt sattelfest.
Sollten sich mal Lücken für die Kreisstädter ergeben, wurden diese vom starken Torhüter Simowsky bärenstark entschärft.
Folgerichtig ging man mit 10:14 "eigentlich" beruhigend in die Kabinen.

Trainer Valina appellierte nochmals an die eigene Truppe, dass dieses Spiel noch nicht gewonnen ist.
Gesagt JA....Gehör gefunden....NEIN !

Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde der erspielte Vorsprung aus den Händen gegeben.
Spielerisch wurde vorne nur noch Standhandball betrieben und die Abwehr konnte nicht mehr von sich behaupten "Abwehrarbeit" zu leisten.
Innerhalb von zehn Minuten, verspielte man den mühevoll erarbeiteten Vorsprung. Erschwerend kam hinzu, dass man sich genau in dieser Phase mit Zeitstrafen und einer Disqualifikation quasi selbst auf die Verliererstraße brachte.
Beim Spielstand von 19:16 (grüne Karte 45. Min) versuchte Trainer Valina nochmals seine Truppe aus dem Wachkoma zu hieven. Anscheinend fanden die Worte Anklang, denn man kämpfte sich zurück in die Partie. Fünf Minuten vor Spielende stand es nur noch 22:21 auf der Anzeigentafel.

Leider sollte es aber nicht mehr für einen Punktgewinn reichen.
Genau in dieser Crunchtime wurden einige gute Chancen liegen gelassen. Das kann sicherlich immer in so einem Spiel passieren.....was in dieser Spielphase aber schwer verständlich ist, dass man sich durch mangelnde cleverness selbst um den Verdienst eines Punktes gebracht hat.

Lobend zu erwähnen ist am Wochenende die Leistung beider Torhüter. An ihnen hat es an diesem Tag sicher nicht gelegen.  

Fazit / Erkenntnis
Spiel analysieren, Mund abputzen und weiter machen (nur besser) !!!!

Für die HSG Preagberg spielten
Simowsky, Gesser (beide TW), Wegner 1, Seegräber 2, Thon, Hestermann 1, Pitterling, Krischke 1, Schwab 1, Knauer, Hehn 6, Flender 2, Neumann 7, Steiner


Kurzes Statement zum Spiel der Vorwoche in Obertshausen.

Wie sicherlich viele mitbekommen haben sorgte ein Zeitungsartikel aus der Vorwoche für mächtig Wind. Obwohl der Artikel eigentlich recht werteneutral gegen die involvierten Vereine geschrieben war, wurde er von der Mehrheit der Leserschaft anscheinend nicht richtig interpretiert. Mit Rückfragen zum "Skandalspiel" und Anfragen zu Stellungnahmen zu "unseren Vergehen in diesem Spiel" wurden sowohl die HSG Preagberg als auch die HSG Obertshausen/Heusenstamm in den letzten Tagen konfrontiert. Da der Artikel demnach ein etwas falsches Licht auf die Vereine geworfen hat, sehen wir uns gezwungen, entgegen unseres eigentlichen Vorhabens Nichts dazu zu sagen, nochmal ein Statement abzugeben.  
Wir (Trainer und Verein) distanzieren uns definitiv zur aktuellen Wahrnehmung und werden uns in Absprache mit dem Hanauer Anzeiger nochmals konkret hierzu äußern.