Preagberger Herren betreiben Wiedergutmachung


Michel

Mit einer vor allem kämpferisch überzeugenden Leistung hat sich die 1. Herrenmannschaft der Handballer für die bislang schwächste Saisonleistung vom vorherigen Wochenende rehabilitieren können. Beim Auswärtssieg über die TGS Seligenstadt bestach vor allem die starke Abwehrleistung.

Die Anfangsphase in Zellhausen gehörte den Gastgebern vom Preagberg, allerdings ohne dabei im Angriff zu überzeugen. Nach gut 15 Minuten hatten beide Teams erst 4 Treffer markiert. Die beiden Abwehrreihen dominierten die Partie und keine der beiden Mannschaften konnten sich klare Chancen herausspielen. Durch eine doppelte Überzahl Mitte der 2. Halbzeit kamen die Preagberger endlich besser ins Angriffsspiel und nutzten die sich nun bietenden Lücken besser, so dass man über 6:10 und 8:12 auf 4 Tore davonziehen konnte. In den letzten 6 ½ Minuten des ersten Durchgangs blieb man allerdings ohne eigenen Torerfolg. Evtl. war man zu sehr darauf bedacht, den Vorsprung zu verwalten und ließ die letzte Konsequenz und Zielstrebigkeit vermissen. Da man sich aber auf die durchweg engagierte und präsente Abwehr verlassen konnte, blieb man beim Halbzeitstand von 10:12 in Führung.

 

Die Anfangsphase der 2. Halbzeit gehörte erneut den Preagbergern. Spielerisch lief der Ball nun wieder etwas besser durch die eigenen Reihen und nach genau 41 gespielten Minuten ging man zum ersten Mal mit 5 Toren in Front. Durch die Tatsache, dass man den Gastgebern kaum einfache Tore ermöglichte, war dies bereits eine Vorentscheidung. Nichtsdestotrotz durfte man nicht den Fehler wie gg Ende der 1. Halbzeit machen, als man den Vorsprung nur verwalten wollte. Insbesondere Marius Hehn war es in dieser Phase zu verdanken, dass der 5 Tore Vorsprung in etwa gehalten werden konnte. Sowohl als Torschütze als auch als Kreisanspieler wusste er in dieser Phase zu glänzen. Am Ende war der Vorsprung den Preagbergern nicht mehr zu nehmen und man gewann verdient mit 22:27 und konnte sich so den 3. Tabellenplatz von Seligenstadt zurückerkämpfen. Aus einer geschlossen guten Mannschaftsleistung stachen der bereits erwähnte Marius Hehn, der starke Mittelblock um Frank Wegner und Stephan Schwab, letzter ebenfalls durch eine makellose Siebenmeterquote bei 8 Treffern und Rechtsaußen Philipp Adam, der mit 5 Treffern eine gelungenes Comeback feierte, heraus.

 

Für die Preagberger spielten (Tore/davon 7m): Marco Simowsky, Fabian Gesser (n.e.), Frank Wegner 2, André Seegräber 3, Björn Thon (n.e.), Sören Ruppert, Stephan Schwab 9/8, Henrik Krischke 2, Michel Reisert, Simon Pulter 2, Marius Hehn 4, Sebastian Knauer, Philipp Adam 5, Bence Steiner

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