• Herren 1

Schwere Auswärtshürde erfolgreich bestanden.

Am Wochenende stand die Partie bei der MSG Hanau/Erlensee auf dem Spielplan. In den vergangenen Jahren immer enge und emotional geführte Partien.

Alle guten Vorsätze die man sich vornahm, wurden quasi komplett in der ersten Halbzeit über Bord geschmissen. Im Angriffsspiel wurden reihenweise gute Wurfmöglichkeiten versiebt und in der Abwehr konnte man den gegnerischen Außenspieler Holz nicht in den Griff bekommen. Allein fünf seiner insgesamt sechs Toren wurden in Halbzeit eins erzielt.  So lief man ständig einem Rückstand hinterher und folgerichtig ging man mit einem Rückstand von 15:13 in die Katakomben.

In der kurzen aber dafür „kernigen“ Halbzeitansprache, wurde nochmals eindringlich auf die Vorsätze vor dem Spiel hingewiesen.  Man muss davon ausgehen, dass die kurze Pause was bewirkt hat, denn gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Gäste aus Preagberg hellwach.

Innerhalb von 13. Minuten konnte man sich ein fünf Tore (17:22) Vorsprung erarbeiten. Grund hierzu war, eine konsequente Wurfausbeute und ein engagiertes Abwehrspiel im Zusammenspiel mit den nun zwischen den Pfosten stehenden Torhüter Fabian Gesser.

Wer nun meinte, dass man den Sieg locker heimfahren würde, sah sich leider getäuscht. Skurril, dass ausgerechnet ein verworfener 7m mit anschließender Verletzung des Spielers Ahmetsphahic die Gäste ins straucheln brachte.

In der Abwehr wurde nun nicht mehr konsequent zugepackt und man gestatte der Heimmannschaft etliche einfache Tore. Auch die zuvor gewonnene Leichtigkeit im Angriff, wechselte in eine verkrampfte, hektische und behäbige Spielanlage. Die Gastgeber konnten daher den Spielstand bis fünf Minuten vor Spielende egalisieren. In der Crunch Time hatten dann aber die Gäste aus Preagberg den längeren Atem und setzten sich dann nicht ganz unverdient mit 27:30 durch.

Kommendes Wochenende kommt mit der HSG Dreieich der derzeitige Tabellenletzte der A-Klasse. Vom Papier her eine einfache Sache, aber gerade im Vorjahr, hat man beide Partien verloren. Man ist also vorgewarnt und gerade vor eigenem Publikum, will man die ersten Heimpunkte einfahren.

 

Für die HSG Preagberg spielten:

Simowsky, Gesser, Wegner 3, Seegräber 6, Thon 5, Steiner 1, Krischke 1, Flesch, Hestermann 1, Schwab 3/1, Knauer 2, Hehn 3, Neumann 5, Albrecht