• Damen 2

Dem Sieg so nah und doch so fern!

Die Vorzeichen waren alles anderes als gut vor dem Kellerduell gegen die HSG Dreieich II. Beide Teams waren bis dato ohne Punktgewinn. Die Heimmannschaft wollte eigentlich alles daran setzen die ersten Punkte in der A-Klasse einzufahren.

Aber das Schicksal meinte es wieder mal nicht gut mit den Damen II. Nicht nur dass während der Woche klar wurde, dass neben Cata Weishaar und Pilly Göhlich nun auch noch Josi Adam zu den Knie-Verletzten dazu gekommen war, auch der Rest der Truppe war krankheitsbedingt geplagt und konnte nicht trainieren. So musste der Trainingsbetrieb pausieren, eine Vorbereitung auf das Kellerduell fand nicht statt. Zum Spiel konnte der Kader mit Hilfe der weiblichen A-Jugend zwar noch zu passabler Größe aufgestockt werden, die krankheitsbedingten Einbußen waren aber deutlich zu spüren.

Schlussendlich fehlten mit Weishaar, Göhlich, Adam, Gora, Klein und Ullrich ein komplettes Team, der Rest war froh trotz Erkältung auf der Platte stehen zu können.

Nach dem Motto "jetzt erst recht" wollte man die Punkte aber nicht kampflos hergeben und legte voll motiviert los. Obwohl der Matchplan einigermaßen aufging und man sich zahlreiche Chancen herausspielen konnte, stand man sich wieder mehr selbst im Weg als es der Gegner tat. Nur bis zum 5:6 in der ersten Halbzeit war man direkt dran an der Gastmannschaft, mit einem 7:10 musste man in die Pause gehen. Nach 3 verworfenen Strafwürfen, 2 verworfenen Tempogegenstößen und 2 Hochkarätern, die aufgrund von "Kreis ab" anscheinend nicht regulär gewesen sind, war man gefühlt die bessere Mannschaft in Halbzeit eins. Statt aber mit 2-4 Toren zu führen, lief man wieder einem Rückstand hinterher.

Keine Ahnung wie die zweite Halbzeit gelaufen wäre wenn mal alles geklappt hätte. Gebremst durch den Rückstand konnte man die Fahrt aus der ersten Halbzeit in Durchgang zwei nicht wieder aufnehmen. Die Chancen wurden sich nicht mehr so gut herausgespielt wie in Halbzeit 1 und mit fortschreitender Spieldauer schwand sowohl der Glaube als auch die notwendige Konzentration, die notwendig gewesen wäre um an diesem Tag zu punkten.

Mühselig darüber zu reden wie das Spiel ausgegangen wäre der Kader etwas kompletter, weniger angeschlagen oder einfach mal das Abschlusspech nicht auf unserer Seite gewesen wäre. Aber "hätte hätte Fahrradkette…." … schlussendlich hat man noch über 2/3 der Runde vor sich und damit noch ausreichend Zeit für das erste Erfolgserlebnis.

Gegen Dreieich spielten:

Im Tor:

Jutta Suske

Im Feld:

Selina Zeizinger (5 Tore - 2/5 7m), Katrin Maurer, Verena King (1 Tor - 1/1 7m), Julia Stahl (1 Tor), Chantal Seegräber, Tanja Heck, Millena Sibbel, Laura Werner (1 Tor), Tati Zeller (1 Tor), Chrissi Weishaar (3 Tore), Antonia Schrader (1 Tor)